News : Gemeinde Gemeinde Horw
«Luzern tanzt» in den Frühling
Die Kampagne «Luzern tanzt» findet diesen Frühling zum dritten Mal statt und steht unter dem Slogan «Werde fit und tanze mit». Von Anfang April bis Ende Mai finden im ganzen Kanton Luzern 40 öffentliche Tanzveranstaltungen statt, die mehrheitlich kostenlos besucht werden können. Die Kampagne «Luzern tanzt» möchte die Bevölkerung motivieren, sich durch das Tanzen mehr zu bewegen. Tanzen wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus, verbessert die Fitness, stärkt das Körperbewusstsein und fördert das Wohlbefinden. Die Kampagne hat auch einen sozialen Aspekt: Sie bringt Menschen unabhängig von Alter und Herkunft zusammen, fördert die Integration und belebt das kulturelle Angebot.

Vielseitige, farbenfrohe Kampagne
«Luzern tanzt» startet am 1. April 2017 mit einem Tanzparcours in der Stadt Luzern. Im Bahnhof, auf verschiedenen Plätzen der Altstadt sowie in mehreren Einkaufshäusern zeigen Tanzgruppen Ihre Shows. Am Bahnhof steht für die Bevölkerung eine Tanzfläche bereit. Am 29. April findet der Luga-Tanztag statt - mit Tanzkursen, Shows und einer Tanzparty am Abend. Ein weiteres Angebot sind die Schnupperkurse am 7. Mai im Kulturhaus Südpol in Luzern. Interessierte können kostenlos rund 30 Tanz-Schnupperkurse besuchen und die ganze Palette an verschiedenen Tanzstilen kennenlernen.

35 Veranstaltungen in den Gemeinden
Kern der Kampagne «Luzern tanzt» sind die Tanzanlässe, Workshops und Tanzkurse in den Gemeinden. Mit 35 Veranstaltungen im ganzen Kantonsgebiet ist das Angebot so vielseitig wie noch nie: Linedance, Bauchtanz, Salsa, Kreistanz, Walzer, Fox, Trachtentanz, Hip-Hop, Hoftanz, Tango, Streetdance, Capoeira, Chinesischer Tanz - für alle Bevölkerungs- und Altersgruppen hat es passende Tanzstile im Angebot. Veranstalter dieser öffentlichen Anlässe sind Vereine, Gemeinden und engagierte Privatpersonen.

Weitere Informationen unter: www.luzerntanzt.ch
Velobörse am 1. April 2017
Die Velobörse wird von der Umwelt- und Energiekommission und dem Natur- und Umweltschutz der Gemeinde Horw organisiert.
  • Veloannahme: 08.30 bis 10.00 Uhr
  • Veloverkauf: 10.30 bis 13.00 Uhr
  • Velorücknahme: 13.00 bis 14.00 Uhr
Velafrica
Es besteht die Möglichkeit, Fahrräder der Organisation Velafrica zu übergeben. Velafrica transportiert Velos nach Afrika und unterstützt vor Ort den Aufbau von Velowerkstätten. In der Schweiz arbeitet die Organisation mit sozialen Einrichtungen zusammen. Mehr Informationen zum Projekt unter www.velafrica.ch

take a bike
Ab Ende März 2017 können Horwerinnen und Horwer kostenlos nextbike-Fahrräder ausleihen. Interessierte erhalten weitere Informationen zum Veloverleihsystem zwischen 9.30 bis 14.00 Uhr.

E-Bikes und Magic-Bike
Die Hochschule Luzern HSLU präsentiert und informiert über den neuesten Entwicklungsstand der E-mobilität. Testfahrten können mit E-Bikes und dem Magic-Bike gemacht werden zwischen 10.00 bis 12.30 Uhr.
«take a bike»: Horw und fünf Gemeinden fördern das Velofahren
Unter dem Namen take a bike starten die sechs Gemeinden Luzern, Sursee, Hergiswil NW, Stans, Stansstad und Horw sowie Nidwalden Tourismus gemeinsam eine Velooffensive. In einem ersten Schritt bauen die Gemeinden das Angebot des Veloverleihsystems nextbike in ihren Gemeinden neu auf oder erweitern es deutlich. Als besonderen Anreiz schenken die Gemeinden ihren Einwohnerinnen und Einwohnern mindestens ein Jahr lang das Abo von nextbike. Bezahlt werden muss nur eine Anmeldungsgebühr von einem Franken. Insgesamt stehen bis März 2018 608 nextbike-Velos an 145 nextbike-Stationen zur Verfügung.

Hergiswil hat bereits im letzten Jahr nextbike kostenlos angeboten. In Stans und Stansstad gibt es das Angebot seit diesem Jahr. In Horw und Sursee gibt es nextbikes bereits. In Horw wird das Angebot von 6 auf 15 Stationen ausgebaut und die Zahl von 15 auf 45 Velos erhöht. In beiden Gemeinden ist es während dreier Jahre gratis. Es ist in Stans während zweier, in Stansstad während einem Jahr gratis.

Die Stadt Luzern hat die nextbike-Stationen in den letzten Jahren laufend ausgebaut. Für 2017 ist das Angebot ebenfalls für die ganze Bevölkerung gratis. Auch in Kriens und Emmen gibt es einige nextbike-Stationen, das Angebot ist aber nicht kostenlos.

Ziel der gemeinsamen Kampagne ist es, die Bevölkerung zum Umsteigen aufs Velo zu motivieren und damit einen Beitrag zum Energiesparen im Bereich Mobilität zu leisten. take a bike ist eine Massnahme der städtischen Mobilitätsstrategie sowie der kommunalen energiepolitischen Programme von Energiestadt Schweiz. Das attraktive Angebot ist auch in die Tourismusförderung eingebettet. Weitere Veloverleihsysteme wie zum Beispiel Cargo-Bikes, E-Bikes, Trottinetts oder touristische Angebote sollen folgen.

Einloggen und losfahren
Nach der einmaligen Registrierung auf www.takeabike.ch, die einen Franken kostet, kann man sich direkt an der nextbike-Station einfach und schnell anmelden und ein Velo jeweils vier Stunden gratis nutzen so oft man will. Betrieben wird nextbike von der Caritas Luzern.

Das Wichtigste
  • Gratis-Code für Horwer Bevölkerung: 848 384
  • Ausleihe 4 Stunden am Stück gratis, danach 2 Franken pro Stunde.
  • Pro Tag sind mehrere Gratis-Ausleihen möglich.
  • Die Velos können an einer x-beliebigen nextbike-Station zurück gegeben werden.
  • Reservationen via App "nextbike" oder Telefon 041 50 80 800.
Weitere Infos: www.takeabike.ch.
Erzählcafé: Der Posthalter von Kastanienbaum
Als junger Pöstler trat Ruedi Zurflüh in die Fussstapfen seines Vaters und übernahm die Post in Kastanienbaum. Als Posthalter sorgte er für den Postservice auf der Halbinsel, machte dabei manchen Wandel mit und rettete die Post als kleines lokales Zentrum ins 21. Jahrhundert. Als ein Ort, wo man nicht nur Briefe abholt und Neuigkeiten erfährt, sondern wo man auch Konzerttickets und Kehrichtsäcke einkauft. Und wo man auf der Suche nach Putzhilfe einen heissen Tipp bekommen kann.

Die Kunst- und Kulturkommission lanciert eine weitere Reihe mit «Horwer Erzählcafés». Die Idee des Erzählcafés wurde in Berlin entwickelt. Sie behauptet sich inzwischen europaweit als faszinierende Erzählrunde, wo Menschen Geschichten aus ihrem Leben erzählen und dabei auf lebendige Art Vergangenes in die Gegenwart einspielen und der nächsten Generation weiter geben. In der neuen Reihe geht es um Geschichten vom Leben auf der Halbinsel.

Veranstalter: Kunst- und Kulturkommission Horw.
Verantwortlich: Max Bollinger und Benno Bühlmann
Konzeption und Moderation: Lisbeth Herger, Journalistin / Biografikerin.
  • Datum: Sonntag, 26. März 2017
  • Zeit: 16.00-17.30 Uhr
  • Ort: Seehotel Kastanienbaum
  • Freier Eintritt 
Einwohnerratssitzung 16. März 2017
Vereidigung und Wahlen
Stefan Maissen, FDP, wird als neues Ratsmitglied vereidigt. Er tritt die Nachfolge von Jörg Gilg an. Mario Schenkel, FDP, wird mit 29 : 0 Stimmen als neues Mitglied der Geschäftsprüfungskommission und Ruth Strässle, FDP, mit 23 Stimmen bei 7 Enthaltungen als Ersatzmitglied der Geschäftsprüfungskommission gewählt.

Ortsplanung: Teilrevision Zonenplan A und BZR "Wegmatt" sowie Infrastrukturvertrag
Der Einwohnerrat hat den Gemeinderat beauftragt, mit der Zonenplanung in der Wegmatt die Voraussetzungen für eine gewerbliche Nutzung beizubehalten. Nach längeren Verhandlungen zwischen der Gemeinde und der Eigentümerin des Grundstücks Nr. 1546, Schappe AG Kriens, kann dem Einwohnerrat ein ausgewogenes Ergebnis vorgelegt werden. Das Land der Korporation Horw (Teil des Grundstücks Nr. 471) wird, wie bereits in der Auflage 2010, der Arbeits- und Wohnzone zugewiesen. Das Land der Schappe AG (Grundstück Nr. 1546) und der Einwohnergemeinde Horw (Grundstück Nr. 2516) wird der neu geschaffenen Wohn- und Arbeitszone zugewiesen.
Der Zonierung hinterlegt ist ein Richtkonzept, welches für das Grundstück Nr. 1546 im Süden einen reinen Gewerbebau und im Norden zwei Wohnbauten enthält. Die Gemeinde sichert sich mit einem Abtausch die für die Erstellung der Unterführung und die Verbreiterung des Brünigwegs erforderliche Landfläche. Die Schappe AG beteiligt sich als grösste Nutzniesserin der neuen Gleisquerung an den Erstellungskosten der neuen Unterführung.
Die nun vorliegende Teiländerung der Nutzungsplanung berücksichtigt sowohl die öffentlichen Interessen (Landabgabe für Unterführung, Infrastrukturbeitrag an deren Erstellung, einen Anteil an Gewerbenutzung, raumplanerisch insgesamt zweckmässige Nutzung und Baudichte) wie auch die privaten Interessen der anstossenden Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer, welche sich 2010 gegen eine grossmehrheitlich gewerbliche Nutzung gewehrt haben.

Die Geschäftsprüfungskommission äussert sich kritisch zum Eintreten, da sie Komponenten wie die vorstehende Änderung des kant. Raumplanungsgesetzes, die Unterführung, Abhängigkeit des Infrastrukturvertrages zur Zonenplanrevision als kritisch oder unsicher erachtet. Dennoch spricht sie sich für Eintreten aus.

Für die Bau- und Verkehrskommission ist es unklar, ob das Gesamtpaket eine Win-win-Situation für beide Parteien darstellt. Schwierig zu beurteilen ist die Angemessenheit des Infrastrukturbeitrags. Ebenfalls unklar ist der Beitrag der Zentralbahn an die Unterführung. Der Bericht und Antrag hinterlässt keinen transparenten und ausgereiften Eindruck. Trotzdem spricht sich die Kommission einstimmig für Eintreten aus und unterstützt letztlich die Zonenplanrevision und den Infrastrukturvertrag.

Die Parteien und einzelne Ratsmitglieder äussern sich in ihren teilweise umfangreichen Eintretensdebatten ebenfalls kritisch. L2O und SVP beantragen die Rückweisung des Berichts und Antrags.

Gemäss Ulrich Nussbaum, FDP, wäre es falsch, die Zonierung abzutraktandieren: Die Zonenplanänderung in diesem Gebiet sei bereits vor der Gesamtrevision des Bau- und Zonenplans hängig gewesen und solle nun vollzogen werden. Die Unterführung dürfe für die Umzonung nicht relevant sein.

Bauvorsteher Thomas Zemp erläutert die ganze Historie dieser Zonenplanänderung und vertritt ausführlich die Standpunkte des Gemeinderates.

Das Geschäft wird mit 14 : 11 Stimmen bei 4 Enthaltungen an den Gemeinderat zurückgewiesen.

Vorstösse
  • Die dringliche Interpellation Nr. 2017-668 von Hannes Koch, L2O, und Mitunterzeichnenden: Fragen zum öffentlichen Verfahren Grämlishof, wird mündlich beantwortet.
  • Das dringliche Postulat Nr. 2017-672 von Urs Rölli, FDP, und Mitunterzeichnenden: Papier- und Kartonsammlung durch Vereine, wird mit 21 Stimmen bei 8 Enthaltungen überwiesen.
  • Das dringliche Postulat Nr. 2017-673 von Mario Schenkel, FDP, und Mitunterzeichnenden: Mehrwertabgabe bei Um- oder Aufzonungen oder Abänderung von Bebauungsplänen innerhalb der bestehenden Bauzone, wird überwiesen.
  • Die Interpellation Nr. 2016-666 von Pia Koefoed, L2O, und Mitunterzeichnenden: Zukunft Campingareal TCS, wird mündlich beantwortet.
  • Die Überweisung der Motion Nr. 2016-287 von Urs Rölli, FDP, und Mitunterzeichnenden: Zukunft Seebad bzw. Seebad Horw wie weiter? wird mit 13 : 13 Stimmen bei 3 Enthaltungen mit Stichentscheid des Präsidenten abgelehnt.
  • Die Interpellation Nr. 2016-663 von Esther Dissler, CVP, und Mitunterzeichnenden: Pflegeheimplanung Kanton Luzern, wird schriftlich beantwortet.
  • Die Interpellation Nr. 2016-667 von Mario Schenkel, FDP, und Mitunterzeichnenden: Erwerbstätigkeit oder andere sinnvolle Beschäftigung und Integration von Asylsuchenden, Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommenen, wird mündlich beantwortet.
Powered by RSS-anzeigen.com