News : Gemeinde Gemeinde Horw
Einladung zur Bundesfeier
Sie sind herzlich eingeladen am 1. August 2017 mit uns anzustossen. Um 10.00 Uhr wird eine ökumenische Feier in der Horwerhalle von Romeo Zainini, Pfarrleiter röm.-kath. Kirche und Jonas Oesch, Pfarrer ev.-ref. Kirche, gestaltet.

Anschliessend Apéro und Festwirtschaft unter der Leitung des Turnerchörlis Horw mit musikalischer Unterhaltung des Trios Milenium.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Vernehmlassung zum Entwicklungskonzept «LuzernSüd»: Richtlinien zum Vertiefungsgebiet V
Im Gebiet Schlund, Dattenmatt, Wegmatt sowie «horw mitte» werden zurzeit die Grundlagen für die zukünftigen Nutzungen und Erschliessungen erarbeitet. Ziel der Studie ist es, integrale stadträumliche Spielregeln für den neuen Stadtteil «LuzernSüd» aufzuzeigen als Grundlage für die arealbezogenen Planungen mit Bebauungs- und Gestaltungsplänen. Die Planung umfasst das Vertiefungsgebiet V.

Die Grundeigentümer wurden über die Studie informiert. Nun besteht für die Bevölkerung die Möglichkeit, aktiv mitzuwirken und zur Studie Stellung zu nehmen.

Die Vernehmlassungsfrist zu den Spielregeln/städtebaulichen Richtlinien läuft bis Ende September 2017, Eingaben bitte schriftlich per E-Mail an baudepartement@horw.ch.
Horw weiterhin im Rennen um Innovationspark
Der Verein Innovationspark Zentralschweiz möchte den Standort Zentralschweiz als Innovationsstandort fördern. Der Verein plant eine Anbindung an das Netzwerk von Switzerland Innovation, einer Initiative des Bundes. Mit dem Start des Vorprojekts hat der Verein seine Tätigkeit im Provisorium am Standort in Rotkreuz (ZG) aufgenommen. Parallel dazu läuft der Evaluationsprozess für einen endgültigen Standort Innovationspark Zentralschweiz. Bis 2018 soll die Übergangslösung in der Suurstoffi in Rotkreuz genutzt werden. Danach ist ein Umzug in die definitiven Räumlichkeiten geplant.

Horw und Rotkreuz mögliche Standorte
Derzeit läuft ein Evaluationsprozess, wobei sich der Vereinsvorstand auf eine Auswahl von zwei möglichen Standorten geeinigt hat. Die beiden Angebote des Standorts Suurstoffi Rotkreuz sowie des Standorts beim Campus Horw, der Hochschule Luzern werden dazu weiterverfolgt.

Themenschwerpunkt «Building Excellence»
Fest steht bereits, mit welchem Schwerpunktthema sich Zentralschweizer Unternehmen und Institutionen am Innovationspark beteiligen können. Im Bereich «Building Excellence» verfügt die Region über schweizweit und international einzigartige Kompetenzen, die sowohl Informatik wie Gebäudetechnik, aber auch Architektur und Energietechnologien umfassen. Die Mitglieder des Vorprojekts sind überzeugt, dass die Themen «Digitalisierung im Bau» sowie das «Internet of Things» hohe Relevanz erhalten und dass sich die Zentralschweiz in diesem Bereich national und international positionieren kann, entsprechende Gespräche mit den bestehenden Schweizerischen Innovationsparks haben stattgefunden.
Publikums- und Anerkennungspreis für Sanierung und Erweiterung des Gemeindehauses Horw
An einer öffentlichen Feier an der Uni Luzern wurden gestern Abend die Gewinnerprojekte durch Regierungsrat Reto Wyss und Kantonsbaumeister Hans-Urs Baumann als Jurypräsident gewürdigt. Insgesamt waren mehr als 170 Projekte gemeldet. Das Projekt «Sanierung und Erweiterung Gemeindehaus Horw» der Architektengemeinschaft ARGE Harry van der Meijs, Luzern / raumfalter Architekten, Zürich, ging beim Wettbewerb als eindeutiger Sieger des Publikumsvotings hervor und erhielt den Publikumspreis. Zudem wurde es mit einem Anerkennungspreis von der Fachjury gewürdigt.

Täglich Freude am Gemeindehaus-Gebäude
Die Horwerinnen und Horwer sind stolz auf die beiden Auszeichnungen. «Über die gut durchdachte und zweckmässige Umsetzung des Projekts freuen wir uns täglich», sagt der Horwer Gemeindepräsident Ruedi Burkard. «Aus unserer Sicht wurde aus der bestehenden Bausubstanz das Optimum herausgeholt», meint Burkard weiter. Seit dem erfolgreichen Abschluss des Projekts im Herbst 2015 dürfen sich Bevölkerung und Verwaltungsangestellte über einen zweckmässiges und nachhaltiges Gebäude freuen.

Tag der öffentlichen Besichtigung
Morgen Samstag, 8. Juli 2017 kann ein Grossteil der ausgezeichneten Projekte besichtigt werden. Im Gemeindehaus Horw finden um 11.00 Uhr und 14.00 Uhr Führungen mit den Architekten Dominik Wenger und Harry van der Meijs statt.

Hintergrund
Das 38-jährige Gebäude ist mit Abschluss der Sanierung im Herbst 2015 punkto Wärmedämmung, Erdbeben- und Feuersicherheit auf dem neusten Stand der Technik. Das Gemeindehaus erfüllt die Anforderungen des Minergie-Standards. Auch bezüglich Kundenfreundlichkeit, Diskretion und Personenschutz wurde das Gebäude nachgerüstet. Durch den Umbau konnten die internen Abläufe optimal ausgerichtet werden.

Zur Auszeichnung
Mit der Auszeichnung guter Baukultur würdigt der Kanton Luzern baukulturelle Leistungen der vergangenen elf Jahre. Zur Ausschreibung zugelassen waren beispielhafte Bauwerke, Renovationen, Umbauten und Arbeiten in den Bereichen Städtebau, Landschaftsarchitektur und Ingenieurarbeiten, die in den Jahren 2005 bis 2016 im Kanton Luzern fertiggestellt wurden. Insgesamt gingen 178 Dossiers ein. Die Ergebnisse werden in einer Publikation veröffentlicht, welche die vielfältige Bautätigkeit im Kanton zeigt. Weitere Informationen auf www.gutebaukultur.ch
Pädagogische Hochschule Luzern (PH) kommt nach Horw und Campus Horw steht vor grossen Investitionen
Der Campus Horw steht vor grossen Investitionen: Einerseits soll die Hochschule Luzern Technik & Architektur aufgrund des Raumbedarfs am heutigen Standort saniert und erweitert werden. Andererseits ist geplant, die verschiedenen Standorte der Pädagogischen Hochschule Luzern (PH Luzern) auf dem Areal zusammenzuziehen. Die Realisierung soll ab 2020 in Etappen erfolgen, ohne aufwändige Provisorien auskommen und bis 2026 abgeschlossen sein.

Horwer Gemeinderat hoch erfreut
Unterstützung erhalten die Pläne für den Ausbau des Campus Horw von Ruedi Burkard, Horwer Gemeindepräsident. Er zeigte sich überzeugt davon, dass sich infolge der guten Lage, der Infrastruktur und der gesamten Weiterentwicklung des Gebiets Luzern Süd für alle Beteiligten Synergiegewinne und Betriebsoptimierungen erzielen lassen. «Der Horwer Gemeinderat ist hocherfreut, dass mit diesem Projekt und dem Zuzug der Pädagogischen Hochschule der Campus Horw weiter gestärkt wird», sagte Gemeindepräsident Ruedi Burkard.

Einmalige Gelegenheit
Mit der Campus-Lösung hat der Kanton Luzern die Gelegenheit, verschiedene Bedürfnisse nach bildungspolitischen, wirtschaftlichen und auch finanzpolitischen Gesichtspunkten optimal unter ein Dach zu bringen. Dadurch lässt sich ein sehr attraktives und innovatives Umfeld schaffen, das den Wirtschaftsstandort Luzern bedeutend unterstützen und verändern kann. Ihre Pläne haben die Verantwortlichen heute an einer Medienkonferenz vorgestellt.

Handlungsbedarf ist gross
Für den Luzerner Bildungsdirektor Reto Wyss ist klar: Platzprobleme, steigende Studierendenzahlen und dringend notwenige Sanierungen zwingen den Kanton bei der Hochschule Luzern Technik & Architektur am heutigen Standort in Horw zum Handeln. Eine Sanierung des 1977 erstellten Gebäudes ist bisher noch nie erfolgt. Gemäss dem Bildungsdirektor sind nun die Sanierung und der Ausbau, beziehungsweise die Kapazitätserweiterung als Bildungs- und Forschungs-Campus nicht mehr aufschiebbar.

Auch der Direktor der Hochschule Luzern Technik & Architektur, Viktor Sigrist, sprach von der zwingenden Notwendigkeit, die Zukunftssicherung des Standortes Horw jetzt anzupacken. Ins Zentrum stellt er die Weiterentwicklung der vorhandenen Kompetenzen in den Kernthemen Technik und Bauen sowie deren enge Verzahnung, so beispielsweise bei zukunftsträchtigen Themen wie Smart Buildings oder integrale Gebäudetechnik. «Mit rund 1900 Bachelor- und Master-Studierenden und fast 500 Mitarbeitenden sind wir ein bedeutender Motor für die Innovation und Wirtschaftsentwicklung in der Region. Wir gehören schweizweit zu den besten Bildungs- und Forschungsinstitutionen. Doch die Konkurrenz ist gross, und der heutige Vorsprung kann schnell verloren gehen. Daher sind eine moderne Infrastruktur, gut qualifizierte Mitarbeitende und herausragende Studierende unerlässlich», gab Sigrist zu bedenken.

Mit der geplanten Integration der PH Luzern können weitere Herausforderungen gelöst, Synergien genutzt und Platzprobleme entschärft werden. Derzeit ist die PH Luzern auf zehn verschiedene Liegenschaften verteilt, was unwirtschaftlich und kostenintensiv ist.

Ideale Voraussetzungen für Campus-Lösung
Der Campus Horw umfasst eine Grundstücksfläche von rund 67'500 m2, wovon knapp die Hälfte unbebaut ist. Kantonsbaumeister Hans-Urs Baumann stellte vor den Medien die Bauetappierung in drei Phasen vor:
  • In einer ersten Phase ist für die Hochschule Luzern Technik & Architektur ein Erweiterungsbau mit einer Hauptnutzfläche von weiteren 12'000 m2 geplant. Der Bezug dieser Erweiterung ist für 2024 vorgesehen.
  • Nach erfolgtem Bezug des Erweiterungsbaus kann die zweite Phase, die längst notwendige Sanierung der bestehenden Bauten, angegangen werden (Bauende 2026). Mit dieser etappierten Vorgehensweise können teure Provisorien vermieden werden.
  • In einer dritten Phase werden die heute zehn Standorte der Pädagogischen Hochschule aufgegeben. Diese zieht an den neuen Standort Campus Horw. Die derzeit zugemieteten Flächen werden gekündigt und kantonseigene Liegenschaften, sofern nicht anderweitig für den Eigengebrauch benötigt, verkauft oder im Baurecht abgegeben.

Vernetzung von Lehre, Forschung und Innovation
Regierungsrat Robert Küng stellte einen weiteren Trumpf der Campus-Lösung vor: Auf dem Areal verbleibt eine Fläche von rund 20000 m2. Diese Fläche wird für Unternehmen, Startups sowie nationale und internationale Forschungsteams zur Verfügung stehen, welche sich mit den Lehr- und Forschungstätigkeiten der Hochschule Luzern Technik & Architektur, beispielsweise im Themenbereich Gebäudetechnik, aber auch in den anderen Lehr- und Forschungsbereichen vernetzen möchten. Der Luzerner Regierungsrat unterstützt deshalb aktiv die Zentralschweizer Initiative, einen mit dem Standort Zürich/Dübendorf vernetzten Innovationspark zu errichten. Aus der Sicht des Kantons Luzern erfüllt der Campus Horw mit der Hochschule Luzern Technik & Architektur alle Standortkriterien zur Ansiedlung des Innovationsparks. Regierungsrat Robert Küng ist überzeugt, dass auf dem Campus Horw ein grosses Zukunftspotenzial für die Zentralschweizer Wirtschaft liegt, welches es noch stärker zu nutzen gilt. Denn wo Lehre, Forschung und Entwicklung praktiziert werden, siedeln sich auch schnell Firmen an, um vom gebündelten Know-how profitieren zu können.

Kantonseigene Immobilien AG zur Finanzierung
Es wird mit Gesamtkosten von 333 Millionen Franken gerechnet (siehe Kasten). Die Finanzierung soll über eine kantonseigene Immobilien AG sichergestellt werden, welche neben der Finanzierung der Hochbauten vor allem für die Bewirtschaftung sorgen soll. Diese Auslagerung hat den Vorteil, dass die Immobilien AG professionell im Bereich der Bauten agiert und schneller auf Veränderungen reagiert, wie Finanzdirektor Marcel Schwerzmann ausführte. Sämtliche Räumlichkeiten auf dem Areal werden durch die Immobilien AG zentral verwaltet und somit auf den wechselnden Bedarf der unterschiedlichen Schulen zugeteilt. Damit werden die Auslastung erhöht und Leerstände vermieden. Die Immobilien AG tritt am Kapitalmarkt auf und versucht zu möglichst günstigen Konditionen die notwendigen Mittel zu beschaffen.

Die Hochschule Luzern, die Pädagogische Hochschule Luzern und weitere Nutzer sind Mieter bei der Immobilien AG. Zudem können weitere Ansiedlungen effizient realisiert werden. Der Kanton bleibt mit der Auslagerung an eine Immobilien AG zu 100 Prozent Eigner und auch Garant. Er betritt damit kein Neuland: Mit der Auslagerung der Spitäler wurden in diesem Bereich bereits positive Erfahrungen gemacht.

Die Zeit drängt
Aufgrund des Raumbedarfs und des Alters der Hochschul-Immobilie in Horw ist der Zeitfaktor von zentraler Bedeutung. Die gleiche zeitliche Herausforderung stellt sich im Bereich des Innovationsparks, wo der Standort Zentralschweiz in den nächsten Jahren definitiv verteilt wird.

Bevor die erste Bauetappe in Angriff genommen werden kann, wird das Volk an der Urne zum Campus Horw abstimmen können, voraussichtlich im Jahr 2018.
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