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Kerber beschenkt sich selbst - Petkovic bricht ein

Angelique Kerber ist an ihrem 30. Geburtstag als einzige deutsche Spielerin in die dritte Runde der Australian Open eingezogen.

In der Nachmittagshitze von Melbourne gewann die ehemalige Weltranglistenerste aus Kiel gegen die Kroatin Donna Vekic 6:4, 6:1. Bei über 38 Grad verwandelte Kerber nach nur 70 Minuten ihren ersten Matchball.

Am Samstag spielt sie gegen Maria Scharapowa um den Einzug ins Achtelfinale.

Kerber und die gleichaltrige Russin sind die einzigen Spielerinnen im Feld, die beim ersten Grand-Slam-Turnier der Saison bereits den Titel gewonnen haben. Kerber siegte vor zwei Jahren, Scharapowas Triumph liegt neun Jahre zurück.

Kerber gewinnt Duell mit Ex-Coach

Kerber baute gegen Vekic, die von ihrem Ex-Trainer Torben Beltz betreut wird, ihre Erfolgsserie auf 11:0-Siege im Jahr 2018 aus.

Während die 21-Jährige sichtlich Probleme mit der Hitze hatte und immer wieder den Schatten am Rande des Courts aufsuchte, zeigte Kerber keine Anzeichen von Schwäche.

Als Belohnung gab es ein Ständchen der Zuschauer. "Unglaublich, wie die Zeit vergeht", sagte Kerber, die Jahr für Jahr in Australien ihren Geburtstag feiert.

Petkovic bricht völlig ein

Andrea Petkovic ist dagegen nach einem verheißungsvollen Auftakt in der Mittagshitze von Melbourne eingebrochen und als vorletzte deutsche Spielerin ausgeschieden.

Die 30 Jahre alte Darmstädterin unterlag in der zweiten Runde bei Temperaturen jenseits der 35 Grad Lauren Davis (USA) nach 1:40 Stunden mit 6:4, 0:6, 0:6.

Zum bislang letzten Mal hatte Petkovic bei den US Open 2015 die dritte Runde eines Grand-Slam-Turniers erreicht.

"Die Energie war nach dem ersten Satz weg. Das Wetter hat sicher auch nicht geholfen", sagte Petkovic: "Ich wollte, aber es ging nicht", sagte die Nummer 98 der Weltrangliste: "Zu Beginn habe ich gut gespielt, aber die letzten beiden Spiele haben emotional und mental Kraft gekostet."

Petkovic lässt Fed-Cup-Start offen

Zum Auftakt hatte sich Petkovic gegen die zweimalige Wimbledonsiegerin Petra Kvitova aus Tschechien mit 10:8 im dritten Satz durchgesetzt. Am Mittwochabend spielte sie zudem mit Mirjana Lucic-Baroni (Kroatien) Doppel und unterlag in drei Sätzen.

Ihren Start in der ersten Runde des Fed Cup im weißrussischen Minsk (10./11. Februar) ließ Petkovic offen. Sie habe mit dem neuen Teamkapitän Jens Gerlach gesprochen, "ich habe keine volle Zusage gegeben, aber auch nicht abgesagt."

Gerlach muss im Auswärtsspiel beim Vorjahresfinalisten auf seine beiden Top-Spielerinnen Julia Görges (Bad Oldesloe) und Angelique Kerber (Kiel) verzichten. Ob er Petkovic überhaupt nominiert, ist noch fraglich.

Dreierfestival! Splash-Brothers schießen Bulls ab

Die Golden State Warriors haben gegen die Chicago Bulls mit 119:112 (63:66) gewonnen. Im NBA-Spiel in der Nacht auf Donnerstag machten vor allem zwei Warriors-Akteure und ein grandioses drittel Viertel den Unterschied. (Spielplan und Ergebnisse der NBA)

Seit der Ankunft von Kevin Durant in der Bay Area sind die beiden Splash-Brothers, wie Stephen Curry und Klay Thompson genannt werden, nicht mehr ganz so stark in der Offensive gefragt und rückten seit Anfang vorletzter Saison etwas in den Hintergrund.

Gegen die Bulls drehten Curry und Thompson aber wieder einmal mächtig auf. "Das war ein klassisches Splash-Brothers-Spiel", sagte Warriors-Coach Steve Kerr nach der Partie. Mit 32:12 Punkten überforderten die Warriors ihre Gegner nach der Halbzeit regelrecht.

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Klassisch war es vor allem, weil die beiden Guards über die Hälfte der Punkte ihrer Mannschaft beisteuerten und einen Dreier nach dem anderen versenkten. Am Ende kam Curry auf sechs verwandelte Dreier und insgesamt 30 Punkte, Thompson toppte ihn sogar mit sieben Dreiern und 38 Punkten.

Zipser schmort auf der Bank

Der deutsche Bulls-Spieler Paul Zipser kam gegen den amtierenden Meister dagegen gar nicht zum Einsatz. Während Zipser am Anfang der Saison noch als Starter häufig von Anfang an auf dem Parkett stand, gab ihm Coach Hoiberg in der Nacht auf Donnerstag keine Spielzeit. 

Der 23-Jährige fiel nach der Rückkehr von Bulls-Point-Guard David Nwaba komplett aus der Rotation. Dafür durfte der zweimalige Slam-Dunk-Champion Zach LaVine nach seiner schweren Knieverletzung zum dritten Mal hintereinander wieder spielen.

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In seine abgesprochenen, bisher auf 20 Minuten begrenzten, Spielzeit erzielte der athletische Guard allerdings nur fünf Punkte bei zwei von zwölf Versuchen aus dem Feld. Nach dem Spiel kündigte Hoiberg an, LaVines Situation neu zu revaluieren.

Dunn schlägt sich Zähne aus

Nicht gut lief es für Bulls-Guard Kris Dunn. Der 23-Jährige rutschte nach einem verwandelten Dunk nach einem Konter im vierten Viertel mit der Hand vom Ring ab und stürzte unschön mit dem Kopf voraus zu Boden.

Dunn verlor dabei laut den Bulls zwei Zähne und wird hinsichtlich einer Gehirnerschütterung beobachtet. Direkt nach dem Sturz zeigte der Guard allerdings keine Anzeichen dafür. 

Mit dem 14. Auswärtssieg in Folge behaupten die Warriors weiterhin souverän die Spitze der Western Conference, während die Bulls keinen entscheidenden Schritt aus den unteren Rängen der Eastern Conference machen. (Alle Tabellen der NBA im Überblick)

Favoritensturz geht weiter: Muguruza und Konta raus

Nächster Favoritensturz bei den Australian Open in Melbourne: Bei Temperaturen jenseits der 35-Grad-Marke schied Wimbledonsiegerin Garbine Muguruza bereits in der zweiten Runde aus.

Die an Position drei gesetzte Spanierin unterlag Hsieh Su-Wei aus Taiwan 6:7 (1:7), 4:6.

Damit sind vor dem Ende des vierten Turniertags bereits die Hälfte der 32 gesetzten Spielerinnen gescheitert, vor Muguruza hatte es auch Johanna Konta (Großbritannien/Nr. 9) getroffen.

In dieser Saison sind bei den vier Majors zum letzten Mal 32 Spielerinnen und Spieler gesetzt. Ab den Australian Open 2019 werden die Setzlisten auf jeweils 16 Profis reduziert.

Die US Open hatten 2001 vor allem auf Drängen der TV-Sender eine Erweiterung der Setzlisten von 16 auf 32 Spieler durchgesetzt. Die Sender wollten erreichen, dass möglichst viele Stars in den späteren Runden dabei sind.

Schweinsteiger macht in Chicago weiter

Weltmeister Bastian Schweinsteiger verlängert seine Karriere um mindestens ein weiteres Jahr.

Der 33-Jährige unterschrieb bei Chicago Fire einen neuen Vertrag für die Saison 2018. Das gab der MLS-Klub am Mittwoch bekannt.

"Ich bin sehr glücklich, wieder bei Chicago Fire unterschrieben zu haben und das weiterzuführen, was wir 2017 angefangen haben", sagte Schweinsteiger.

Der Mittelfeldspieler war im März 2016 von Manchester United in die USA gewechselt. Mit Chicago qualifizierte er sich als Dritter der Eastern Conference für die Playoffs, scheiterte aber bereits in der ersten Runde an den New York Red Bulls. Sein Vertrag lief im Dezember aus.

"Das letzte Jahr war etwas Besonderes in meiner Karriere, aber ich fühle mich unerfüllt ohne einen Pokal", sagte Schweinsteiger: "Ich bin mir sicher, dass wir mit der Unterstützung unserer großartigen Fans eine weitere denkwürdige Saison spielen können. Ich liebe diese Stadt, diesen Sport, und ich liebe es zu gewinnen."

In der vergangenen Saison hatte Schweinsteiger, der mit dem FC Bayern achtmal deutscher Meister geworden war, in 24 Ligamatches für Chicago gespielt, dabei drei Tore erzielt und sechs Treffer aufgelegt.

Klub-Manager Nelson Rodriguez sagte: "Es war unsere Priorität, dass Bastian erneut unterschreibt. Er ist ein Gewinner, der wesentlich zu unserem Erfolg beigetragen hat."

Die neue MLS-Saison beginnt für Chicago Fire am 10. März mit einem Heimspiel gegen Sporting Kansas City.

Hauptrunden-Auftakt! Kroatien muss liefern

In Kroatien läuft seit dem 12. Januar die Handball-EM 2018. (Täglich im LIVETICKER auf SPORT1)

Für Deutschland geht es auf dem Balkan um die Mission Titelverteidigung. Das Ziel: das Finale am 28. Januar in Zagreb.

Die Vorrunde hat das DHB-Team als Tabellenzweiter überstanden. Nach zwei dramatischen Unentschieden gegen Slowenien (25:25) und Mazedonien (25:25) nehmen die deutschen Handballer zwei Punkte mit in die Hauptrunde.

Dort warten Tschechien (19.1.), Dänemark (21.1) und Spanien (24.1), die nach der Gruppenphase allesamt ebenfalls zwei Punkte auf dem Hauptrunden-Konto haben.

"Wir haben weiter alle Optionen, müssen jetzt aber Vollgas geben", beurteilte Bundestrainer Christian Prokop die Ausgangssituation fürs deutsche Team.

Duvnjak fehlt Kroatien

Zunächst eröffnen die Hauptrunde am Donnerstag allerdings Gastgeber Kroatien und Geheimfavorit Norwegen.

Beide dürfen sich gegen die Außenseiter Weißrussland bzw. Serbien keine Ausrutscher mehr erlauben, um ihre Chancen aufs Halbfinale zu wahren.

Die Kroaten müssen im Duell gegen Weißrussland weiter auf Spielmacher Domagoj Duvnjak verzichten. Der Superstar vom THW Kiel hatte seinen Einsatz schon am Mittwoch selbst ausgeschlossen.

"Wir müssen von Tag zu Tag schauen und die weiteren Untersuchungen abwarten", sagte Duvnjak. Der 29-Jährige hatte sich im Eröffnungsspiel gegen Serbien eine Muskelverletzung in der Wade zugezogen.

Diese Spiele stehen am Donnerstag, den 18. Januar, an:

2x Hauptrunde, 1. Spieltag:

18.15 Uhr: Serbien - Norwegen (Hauptrundengruppe 1)
20.30 Uhr: Kroatien - Weißrussland (Hauptrundengruppe 1)

Die zwei Hauptrundengruppen

Gruppe 2 (Varazdin)

1. Mazedonien, 3 Punkte, +1 Tore
2. Spanien, 2 Punkte, +14 Tore
3. Dänemark, 2 Punkte, +2 Tore
4. Deutschland, 2 Punkte, 0 Tore
5. Tschechien, 2 Puntek, -16 Tore
6. Slowenien,  1 Punkt, -1 Tore

Gruppe 1 (Zagreb)

1. Schweden, 4 Punkte, +9 Tore
2. Frankreich, 4 Punkte, +8 Tore
3. Kroatien, 2 Punkte, +6 Tore
4. Norwegen, 2 Punkte, +4 Tore
5. Weißrussland, 0 Punkte, -12 Tore
6. Serbien, 0 Punkte, -15 Tore

Hier zur Tabelle der Handball-EM

Der deutsche Kader

Bundestrainer Christian Prokop reist mit einem 16er-Kader zur Handball-EM. Während des Turniers sind sechs Wechsel mit Spielern aus dem erweiterten 28er-Kader möglich.

Tor: Silvio Heinevetter (Füchse Berlin), Andreas Wolff (THW Kiel) 
Linksaußen: Uwe Gensheimer (Paris St. Germain HB)
Rückraum links: Maximilian Janke (SC DHfK Leipzig), Julius Kühn (MT Melsungen), Paul Drux (Füchse Berlin), Finn Lemke (MT Melsungen)
Rückraum Mitte: Steffen Fäth (Füchse Berlin), Philipp Weber (SC DHfK Leipzig)
Rückraum rechts: Kai Häfner (TSV Hannover Burgdorf), Steffen Weinhold (THW Kiel)
Rechtsaußen: Patrick Groetzki (Rhein-Neckar Löwen), Tobias Reichmann (MT Melsungen)
Kreis: Jannik Kohlbacher (HSG Wetzlar), Patrick Wiencek (THW Kiel), Hendrik Pekeler (Rhein-Neckar Löwen)

Reserve: Johannes Bitter (TVB 1898 Stuttgart), Carsten Lichtlein (VfL Gummersbach), Rune Dahmke (THW Kiel), Marcel Schiller (Frisch Auf Göppingen), Marian Michalczik (TSV GWD Minden), Maximilian Janke (SC DHfK Leipzig), Tim Kneule (Frisch Auf Göppingen), Fabian Wiede (Füchse Berlin), Franz Semper (SC DHfK Leipzig), Tim Hornke (TBV Lemgo), Erik Schmidt (Füchse Berlin), Bastian Roscheck (SC DHfK Leipzig)

Hier zum Spielplan der Handball-EM

Wo kann man die Handball-EM LIVE im TV sehen?

ARD und ZDF übertragen alle Spiele der deutschen Mannschaft. Die restlichen Partien werden von Sportdeutschland.tv im Livestream übertragen. SPORT1 begleitet das komplette Turnier im LIVETICKER. Die Highlights der deutschen Spiele gibt es auf SPORT1.de jeweils in einer Video-Zusammenfassung.

Elfer-Krimi: Chelsea kämpft sich im FA Cup weiter

Der FC Chelsea hat ein vorzeitiges Aus im FA Cup gerade noch abgewendet.

Der englische Meister setzte sich im Wiederholungsspiel der 3. Runde gegen den vom früheren Dortmunder Nachwuchscoach Daniel Farke trainierten Zweitligisten Norwich City mit 6:4 (1:1, 0:0) nach Elfmeterschießen durch.

Während die Gäste gleich im ersten Versuch an Blues-Keeper Willy Caballero scheiterten, gaben sich die Blues keine Blöße vom Punkt, den letzten verwandelte Eden Hazard.

Farkes Team, das dem großen Favoriten im ersten Duell ein 0:0 abgetrotzt hatte, schnupperte an der Stamford Bridge lange an der Sensation und hatten bei zwei Alu-Treffern zudem Pech.

Batshuayi trifft für Chelsea

In Führung gingen dennoch die Blues. Praktisch aus dem Nichts traf Michy Batshuayi (55.). Der bei Borussia Dortmund als potenzieller Ersatz für Pierre-Emerick Aubameyang gehandelte Belgier schloss eine flache Hereingabe aus kurzer Distanz ab.

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Der Zweitligist erzwang mit einem Treffer in der Nachspielzeit die Verlängerung. Jamal Lewis köpfte eine Flanke des Ex-Wolfsburgers Timm Klose sehenswert in die Maschen.

Zwei Platzverweise: Chelsea verliert Nerven

Kurz vor Ende der Verlängerung verlor Chelsea die Nerven. Zunächst flog Pedro mit Gelb-Rot (117.) wegen wiederholten Foulspiels vom Platz. Dann sah auch noch Alvaro Morato wegen einer Schwalbe und lautstarker Proteste die Ampelkarte (120.).

Nächster Gegner der Blues in der vierten Runde ist am 28. Januar Newcastle United.

Copa: Messi verschießt - Barca unterliegt im Derby

FC Barcelona muss in der Copa del Rey um den Einzug ins Halbfinale bangen.

Im Viertelfinal-Hinspiel beim Stadtrivalen Espanyol kassierte das Team um Superstar Lionel Messi eine 0:1 (0:0)-Niederlage.

Der Argentinier vergab die größte Möglichkeit auf ein besseres Resultat als er mit einem Strafstoß an Espanyol-Keeper Diego Lopez (62.) scheiterte. Kurz vor Schluss erzielte Marc Navarro nach einer sehenswerten Kombination der Gastgeber den umjubelten Siegtreffer (88.).

Erste Derby-Niederlage seit neun Jahren

Das Rückspiel im Camp Nou steigt am kommenden Donnerstag (21.30 Uhr im LIVETICKER).

Die letzte Niederlage hatte Barca im August im Supercup gegen Real Madrid kassiert. Ein Derby gegen Espanyol hatten die Katalanen zuletzt vor neun Jahren verloren.

"Diese Niederlage musste irgenwann kommen", sagte Sergio Busquets nach dem Ende der Erfolgsserie. "Das Positive ist, dass das Rückspiel zuhause stattfindet und wir werden versuchen, zurückzukommen."

Atletico zittert nach Heimpleite

Auch Atletico Madrid droht im Pokal das Aus. Im Viertelfinal-Hinspiel im heimischen Wanda Metropolitano verspielte das Team von Diego Simeone gegen den Ligarivalen FC Sevilla eine Führung und unterlag durch einen späten Gegentreffer 1:2 (0:0).

Rückkehrer Diego Costa brachte die drückend überlegenen Gastgeber in Führung (73.), doch ein kurioses Eigentor von Lucas Hernandez leitete die Wende zugunsten der Andalusier ein. Der Linksverteidiger fälschte eine Flanke von Jesus Navas unglücklich ins eigene Tor ab.

Joaquin Correa erzielte kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit den Siegtreffer für die Gäste (88.).

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Valencia auf Halbfinal-Kurs

Der FC Valencia hat hingegen gute Chancen auf den Einzug ins Halbfinale.

Im Hinspiel setzte sich der Tabellendritte der spanischen La Liga trotz Rückstands mit 2:1 (0:0) gegen Abstiegskandidat Deportivo Alaves durch.

Goncalo Guedes (73.) und Rodrigo (82.) drehten nach einem 30-Meter-Traumtor von Ruben Sobrino (66.) die Partie zugunsten der Hausherren. Die Gäste beendeten die Partie nach einer Gelb-Roten Karte gegen Dieguez (77.) in Unterzahl.

Schützenfest! Neymar unaufhaltsam bei PSG-Gala

Am 21. Spieltag der Ligue 1 hat Tabellenführer Paris Saint-Germain mit Julian Draxler in der Startelf gegen Dijon ein Schützenfest gefeiert.

PSG fertigte den Tabellenelften mit 8:0 ab und stellte seine Ausnahmestellung in der ersten französischen Liga eindrucksvoll unter Beweis. (Datencenter: Ergebnisse und Spielplan)

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Neymar mit einem Viererpack, Angel Di Maria mit einem Doppelpack sowie Kylian Mbappe und Edinson Cavani waren beim Kantersieg treffsicher.

PSG führt die Ligue 1 mit 56 Punkten an und hat auf Olympique Marseille elf sowie auf Olympique Lyon zwölf Punkte Vorsprung. Die Meisterschaft ist der Mannschaft von Unai Emery kaum noch zu nehmen. (Tabelle der Ligue 1)

Das ist die deutsche Ausgangslage vor der Hauptrunde

Zwei Punkte hat die deutsche Handball-Nationalmannschaft nach Platz zwei in der Gruppe C in der EM-Hauptrunde auf dem Konto.

Das ergibt sich aus dem Turniermodus: Die drei besten Teams einer Vorrundengruppe nehmen ihre Punkte in die Hauptrunde mit. Nur das Ergebnis gegen den Tabellenvierten wird gestrichen.

Die genaue Punktausbeute ergibt sich aus einem Dreiervergleich der drei qualifizierten Teams, maximal können also vier Zähler in die Hauptrunde mitgenommen werden.

"Heinevetter: Halbfinale erst einmal kein Thema"

Damit, ihre Ausgangssituation nach dem dramatisch verpassten Gruppensieg am Mittwoch gegen Mazedonien (25:25) einzuschätzen, tun sich selbst die Nationalspieler schwer.

"Das Halbfinale ist jetzt erst einmal kein Thema", sagte Torhüter Silvio Heinevetter, der mit einer spektakulären Parade zwölf Sekunden vor dem Ende die Chance auf einen Sieg gegen Mazedonien und damit auch auf eine noch bessere Ausgangslage für die nächste Turnierphase noch am Leben gehalten hatte.

"Wir haben weiter alle Optionen, müssen jetzt aber Vollgas geben", gab sich Bundestrainer Christian Prokop etwas hoffnungsvoller.

Die deutschen Gegner in der Hauptrunde sind Dänemark, Spanien und Tschechien. Alle nehmen wie die deutsche Mannschaft zwei Punkte in die nächste Turnierphase mit.

"Ich hab' richtig Bock auf die Hauptrunde. Das werden coole Spiele. Dänemark ist geil, Spanien macht immer Spaß und Tschechien ist eine Wundertüte", lautet Lemkes erste Einschätzung.

Die Hauptrunden-Gruppen im Überblick

Gruppe 2 (Varazdin)

1. Mazedonien, 3 Punkte, +1 Tore
2. Spanien, 2 Punkte, +14 Tore
3. Dänemark, 2 Punkte, +2 Tore
4. Deutschland, 2 Punkte, 0 Tore
5. Tschechien, 2 Puntek, -16 Tore
6. Slowenien,  1 Punkt, -1 Tore

19. Januar
Deutschland - Tschechien (18.15)
Slowenien - Dänemark (20.30)
   
21. Januar
Deutschland - Dänemark (18.15)
Mazedonien - Spanien (20.30)
   
23. Januar
Slowenien - Spanien (18.15)
Mazedonien - Tschechien (20.30)
   
24. Januar
Slowenien - Tschechien (16.00) 
Mazedonien - Dänemark  (18.15)
Deutschland - Spanien (20.30)

Gruppe 1 (Zagreb)

1. Schweden, 4 Punkte, +9 Tore
2. Frankreich, 4 Punkte, +8 Tore
3. Kroatien, 2 Punkte, +6 Tore
4. Norwegen, 2 Punkte, +4 Tore
5. Weißrussland, 0 Punkte, -12 Tore
6. Serbien, 0 Punkte, -15 Tore

18. Januar
Serbien - Norwegen (18.15)
Kroatien - Weißrussland (20.30)
   
20. Januar
Schweden - Frankreich (18.15)
Kroatien - Norwegen (20.30)
   
22. Januar
Serbien - Frankreich (18.15)
Schweden - Weißrussland (20.30)
   
24. Januar
Serbien - Weißrussland (16.00)
Schweden - Norwegen (18.15)
Kroatien - Frankreich (20.30)

Dänemark wahrt letzte Chance - auch Slowenien weiter

Olympiasieger Dänemark hat bei der Handball-EM in Kroatien die Chance auf den Einzug ins Halbfinale gewahrt.

Der zweimalige Europameister gewann im abschließenden Vorrundenspiel 25:22 (14:13) gegen Ex-Weltmeister Spanien und nimmt ebenso wie die Iberer und der Tabellendritte Tschechien zwei Punkte mit in die Hauptrunde, in der unter anderem Titelverteidiger Deutschland (ebenfalls 2 Punkte) wartet.

Die Spanier verpassten es durch die Niederlage, als Tabellenführer mit besten Aussichten aufs Halbfinale in die Hauptrunde einzuziehen.

Die Dänen zeigten sich von der überraschenden Niederlage gegen die Tschechen (27:28) gut erholt. Bester Werfer gegen Spanien war Peter Balling mit acht Toren. (Tabellen der Vorrundengruppen)

Tschechien bestätigte seine aufsteigende Form, hatte beim 33:27 (15:11)  gegen Ungarn kaum Probleme. (Ergebnisse/Spielplan der Handball-EM 2018)

Ungarn mit dem ehemaligen Flensburger Coach Ljubomir Vranjes reist als Tabellenletzter ohne Punktgewinn nach Hause. Die Magyaren hatten zuvor bereits gegen Dänemark (25:32) und Spanien (25:27) verloren. 

Slowenien löst Hauptrunden-Ticket

Der WM-Dritte Slowenien löste dank eines 28:19 (14:13) zum Abschluss der deutschen Gruppe C gegen Montenegro zwar auf den letzten Drücker das Hauptrunden-Ticket, geht in die nächste Turnierphase mit nur einem Punkt aber als Tabellenletzter.

Bis wenige Stunden vor Anpfiff der Partie hatten die Slowenen nach dem Videobeweis-Drama gegen Deutschland noch mit einem EM-Ausstieg gedroht. Letztlich entschied sich die Mannschaft von Skandal-Trainer aber dazu, das Turnier unter Protest fortzusetzen.

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